Ein Schwerpunkt in unserer psychotherapeutischen Arbeit

 

Unabhängig vom jeweiligen psychischen Krankheitsbild, welches Sie in unsere Praxis führt, findet sich häufig die zentrale Frage:

 

Wie reguliere ich die Beziehung zu den Menschen, mit denen ich im Kontakt stehe, auf eine für mich befriedigende Art und Weise?

 

Das mag für den Einen oder Anderen banal klingen, jedoch bei genauer Betrachtung erweist sich dies als Dreh- und Angelpunkt unserer psychischen Gesundheit.

 

Wenn - in einem idealen Zustand - unsere sämtlichen privaten und beruflichen Beziehungen, zu Partnern, Kindern, Eltern, Chefs, Kollegen und Mitarbeitern für uns durchgehend befriedigend reguliert wären? Was wäre das? Vermutlich sähe so das Paradies aus. Die Wirklichkeit hält oftmals das genaue Gegenteil für uns bereit:

 

Wir befinden uns in verstrickten Konflikten und Beziehungen, stecken machtlos in Konflikten fest, erleben in Machtkämpfen dann Kränkungen, Frustrationen, Motivationsverluste und Ängste.

 

Wenn wir nun in unserer Praxis auf der einen Seite etablierte verhaltenstherapeutische Verfahren zur Bewältigen von Ängsten, Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen einsetzen, so erstreckt sich der Blick in der Arbeit mit unseren Patienten immer auch auf den Zustand unserer zwischenmenschlichen Beziehungen als besonders wirksamer Hebel zur Beeinflussung unserer psychischen Gesundheit. Insofern beschäftigen wir uns in unserer verhaltenstherapeutischen Arbeit mit der Verbesserung der zwischenmenschlichen Regulationsfähigkeit. Um Sie in privaten und beruflichen Beziehungen robuster und selbstbestimmter werden zu lassen. Die Arbeit an unserer zwischenmenschlichen Grenzfläche zu den Anderen erfordert Mut, den wir gemeinsam mit Ihnen erarbeiten. Indem wir uns eine klare Haltung mutig an der Grenze zu den Andern  erarbeiten, erzeugt dies bei unserem Gegenüber Respekt und bei uns Ruhe und Sicherheit.